Gesundheitsthemen

Versteckter Vitamin-B12-Mangel hat Folgen für das Hirn

Die Vitamine B12, B6 und Folsäure haben wichtige Funktionen im Hirnstoffwechsel und beeinflussen die Entwicklung der kognitiven Fähigkeiten.

Eine vor kurzem veröffentlichte Studie zeigt, daß auch ein nur leichter Mangel an diesen Vitaminen bei älteren Menschen zu einem deutlichen Verlust an Hirnvolumen führt. So kann man sich leicht vorstellen, daß sich ein Vitaminmangel negativ auf Hirnnerven wie den Hör- und Gleichgewichtsnerven auswirkt und zu Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel führt.

Deshalb sollte im Alter und bei o.g. Symptomen der Vitaminspiegel bestimmt werden. Sprechen Sie uns an. Wir werden diese Untersuchung für Sie durchführen.

Das Obstruktive Schlafapnoe - Syndrom ist ein Risikofaktor für Atherosklerose

Ein Schlafapnoesyndrom tritt häufig zusammen mit verschiedenen anderen Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Diabetes mellitus auf und führt dadurch zu einem erhöhten Risiko für das Auftreten eines Schlaganfalls oder Herzinfarktes.

Patienten mit Herz-Kreislauf-Problemen oder Diabetes sollten deshalb dringend schlafmedizinisch untersucht werden.

Hierfür geben Ihnen meine Helferinnen gerne einen Termin in der „Schnarchersprechstunde„.

Pillen trotz Schwangerschaft

Auch in der Schwangerschaft ist es manchmal nötig, Medikamente zu nehmen, da viele Erkrankungen unbehandelt eine Gefahr für Mutter und Kind darstellen.

Auf dem Portal www.embryotox.de  erhalten Sie Informationen zu Medikamenten für solche Fälle. Allerdings sollten Sie als Patienten nie selbst über die Einnahme entscheiden, sondern immer mit Ihrem Arzt darüber sprechen. Die Informationen dienen Patienten lediglich der Übersicht.

Arztsuche leicht gemacht

Sie haben ein IPhone und suchen einen Arzt in Ihrer Nähe?

Dann laden Sie sich im AppStore bei Monks die App Ärzte-im-Netz herunter. In dieser Anwendung finden Sie Ärzte nach Gruppen und Fachrichtung sortiert inklusive einer Wegbeschreibung.

Hörverlust durch Schmerzmittel

Allergie: Pollen werden immer aggressiver

Allergologie in der Vertragsarztpraxis vor dem Aus

in Presseservice Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie e.V Hittorfstraße 7 * 53129 Bonn

 

Ein Vertragsarzt hat für allergologische Diagnostik und Therapie je nach Bundesland und Arztgruppe zwischen 1 und 2 Euro pro Monat zur Verfügung. Damit ist eine qualifizierte allergologische Patientenversorgung nicht mehr möglich. Ein als Allergologe und HNO-Arzt tätiger Vertragsarzt in Westfalen-Lippe erhält beispielsweise im 2. Quartal 2009 für jeden Patienten im Monat 8,16 Euro für Regelleistungen (Regelleistungsvolumen). Darin sind alle HNO-ärztlichen Leistungen und alle zusätzlichen Leistungen im Bereich der allergologischen Diagnostik und Therapie enthalten. Der Grundkomplex fürjedes Krankenkassenmitglied/Familienmitglied im Alter zwischen 6 und 60 Jahre beträgt 6,53 Euro. Somit bleiben für die speziellen Leistungen der Allergologie nur ca. 1,63 Euro übrig. Dazu kommt, dass die Preise für die allergologischen Leistungen im EBM nicht kostendeckend kalkuliert sind. Bei einem Punktwert von 3,5 Cent sind diese personalintensiven Leistungen von vornherein unwirtschaftlich. Als Folge verabschieden sich die Vertragsärzte derzeit in großer Zahl von der allergologischen Diagnostik und Therapie.

Sie bieten keine betriebswirtschaftlich aufwändigen Testungen mehr an und beginnen keine subkutane Hyposensibilisierungsbehandlung (spezifische Immuntherapie) bei neuen Patienten. Stattdessen werden für die Krankenkassen wesentlich teurere Behandlungsformen (Sublingualpräparate) rezeptiert, die der Patient zu Hause anwendet. Der Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA) verfolgt diese Entwicklung mit Sorge, da sie nicht nur der Allergologie mittelfristig schadet, sondern vor allem auch akut betroffenen Allergikern nicht hilft. Einen Ausweg können die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und die Krankenkassenvertreter im Bewertungsausschuss bieten: Die allergologischen Leistungen müssen extrabudgetär außerhalb des Regelleistungsvolumens bezahlt werden. Außerdem müssen die Preise im Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) auf ein betriebswirtschaftlich errechnetes Niveau angehoben werden.

Nur so können allergologisch tätige Fachärzte die spezielle allergologische Diagnostik und Therapie auf einem flächendeckend qualifizierten Niveau halten und diese Leistungen weiter erbringen. Dr. med. Dirk Heinrich, Präsident, Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e. V. Professor Dr. med. Ludger Klimek, Vorstandsmitglied, Ärzteverband Deutscher Allergologen

Mit freundlicher Genehmigung von Herrn Prof.L.Klimek